Posts mit Tag „eisenbahn“

Centovalli-Bahn (Locarno–Domodossola) 01.09.2011

Auf dem Weg nach Deiva Marina an der ligurischen Küste blieben wir unter anderem ein paar Tage in Stresa am Lago Maggiore. Dort werden Rundfahrten Stresa-Locarno–Domodossola–Stresa angeboten, bei denen erst per Schiff der gesamte Lago Maggiore von Süd nach Nord durchmessen wird. Anschließend steigt man in Locarno in die elektrische Schmalspurbahn nach Domodossola um, von der ich heute berichten will: die Centovalli-Bahn.

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Neues von russischen Schmalspurbahnen

Nach zwei Wochen Rußland wieder in die BRD zurückzukehren, kommt mir vor wie aus dem normalen Leben in's Irrenhaus zu geraten. Aber derartige Überlegungen werde ich demnächst hier in diesem Kanal in einer neuen Rubrik altdenk niederschreiben. Daher an dieser Stelle lieber zum Thema Schmalspurbahnen. Über eine russische Schmalspurbahn hatte ich bereits hier berichtet. In der Sowjetunion gab es sehr viele Schmalspurbahnen, meist in 750mm Spurweite, die in der überwiegenden Mehrzahl der Forst- und der Torfwirtschaft dienten. Eine überraschend große Zahl dieser Bahnen ist in Rußland nach wie vor in Betrieb; auf manchen findet auch Personenverkehr statt, oft nur für Betriebsangehörige, manchmal jedoch auch für die Öffentlichkeit. Eine Aufstellung aller bekannten Schmalspurbahnen auf dem Gebiet der Sowjetunion gibt es unter ЭМБ – allerdings nur in russischer Sprache.

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Besuch bei einer russischen Schmalspurbahn

Die deutschen 750 mm-Schmalspurbahnen, wie die Weißeritztalbahn oder der „Rasende Roland“, sind wohl den meisten hiesigen Eisenbahnfreunden ein Begriff. Auch die österreichischen Schmalspurbahnen auf 760 mm (der „bosnischen Spurweite“), wie die Zillertalbahn oder die Waldviertler Schmalspurbahn, dürften den meisten bekannt sein; schon weniger kennen die in Tschechien, wie die in Jindřichův Hradec und die in Třemešná ve Slezsku. Recht exotisch bereits muten vielen hiesigen Eisenbahnfreunden die Schmalspurbahnen in Polen, in Jugoslawien, in Ungarn, in der Slowakei und in der Ukraine an. Und kaum jemandem hier bei uns ist bekannt, daß auch in Rußland eine große Zahl von 750 mm-Bahnen existierte, von denen einige noch in Betrieb sind.

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Eisenbahn-Archäologie in der Lausitz: Neupetershain – Welzow – Haidemühl

Besonders angetan haben es mir als Eisenbahnfreund verschiedene Strecken in der Nieder- und der Oberlausitz, wie zum Beispiel die Strecke Neupetershain – Welzow – Proschim-Haidemühl – Bluno – Bergen – Hoyerswerda. Eröffnet worden war diese Nebenbahn am 01.07.1907; der Abzweig Proschim-Haidemühl – Jessen – Roitz – Spremberg-West kam bis 01.04.1908 dazu. Näheres über die Geschichte ist bei Sachsenschiene und bei Bahnstrecken in Brandenburg nachzulesen.

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Moldauer Bergbahn – Krušnohorská železnice

Endlich war einmal Gelegenheit, der sowohl technisch besonders interessanten wie auch landschaftlich äußerst reizvollen Eisenbahnstrecke Most – Osek – Moldava (Brüx – Ossegg – Moldau) in Tschechien, auch genannt Teplitzer Semmering, Moldavská horská dráha (Moldauer Bergbahn) oder Krušnohorská železnice (Erzgebirgsbahn), einen Besuch abzustatten. Die Strecke hatte einst vor allem Bedeutung für den Transport von Kohle, das heißt wohl Briketts, aus dem nordböhmischen Revier nach Sachsen. Seit 1945 endet die Strecke leider in Moldava; auf sächsischer Seite geht es in Holzhau, wenige Kilometer von Moldava entfernt, weiter nach Freiberg und ursprünglich noch bis Nossen. Der Name Moldava/Moldau hat übrigens nichts mit dem Fluß Moldau zu tun, welcher ganz Böhmen und auch Prag durchfließt; dieser heißt auf tschechisch Vltava.

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Letzte Fahrt des Schienenbus T12 der Prignitzer Eisenbahn

Durch Zufall erfuhr ich einige Wochen zuvor von der bevorstehenden letzten Fahrt des T12, des vorletzten Schienenbusses der Prignitzer Eisenbahn, am 12.01.2008. Jahrelang war bereits ein Ausflug zur Prignitzer Eisenbahn geplant gewesen, liegt diese doch für mich beinahe vor der Haustür und war lange bekannt, daß dort noch einige der selten gewordenen geliebten Schienenbusse der Deutschen Bundesbahn, ehemals Baureihe 798, unterwegs waren ... doch leider war immer irgendwas anderes wichtiger gewesen, und so kam ich erst zu dieser einigermaßen traurigen Gelegenheit noch einmal in den Genuß einer Fahrt mit dem ehemals roten Brummer.

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