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Neues von russischen Schmalspurbahnen

Nach zwei Wochen Rußland wieder in die BRD zurückzukehren, kommt mir vor wie aus dem normalen Leben in's Irrenhaus zu geraten. Aber derartige Überlegungen werde ich demnächst hier in diesem Kanal in einer neuen Rubrik altdenk niederschreiben. Daher an dieser Stelle lieber zum Thema Schmalspurbahnen. Über eine russische Schmalspurbahn hatte ich bereits hier berichtet. In der Sowjetunion gab es sehr viele Schmalspurbahnen, meist in 750mm Spurweite, die in der überwiegenden Mehrzahl der Forst- und der Torfwirtschaft dienten. Eine überraschend große Zahl dieser Bahnen ist in Rußland nach wie vor in Betrieb; auf manchen findet auch Personenverkehr statt, oft nur für Betriebsangehörige, manchmal jedoch auch für die Öffentlichkeit. Eine Aufstellung aller bekannten Schmalspurbahnen auf dem Gebiet der Sowjetunion gibt es unter ЭМБ – allerdings nur in russischer Sprache.

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Tivoli-Kraftwerk am Eisbach in München

Am 23.09.2009 ließen wir nach einem wunderschönen Aufenthalt in Omiš an der dalmatinischen Adriaküste den Urlaub in meiner alten Heimat München ausklingen. Dazu gehörte auf Wunsch meiner Frau auch ein Besuch im Englischen Garten, und zwar besonders zur sogenannten „Eisbachwelle“ an der Eisbachbrücke in der Nähe des Hauses der Kunst. Der Eisbach gehört zum System der Münchner Stadtbäche, welche aus der Isar und dem Isar-Werkkanal ausgeleitet werden und auch wieder in die Isar münden. In früheren Zeiten hatten diese Stadtbäche große wirtschaftliche Bedeutung. Eine Vielzahl an Mühlen wurde einst durch sie angetrieben; noch bis in die allerjüngste Zeit arbeitete die letzte „handwerkliche“ Getreidemühle Münchens, die Kraemer'sche Kunstmühle, mit der Wasserkraft des Auer Mühlbachs.

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Schöner leben im Kommunismus

Wieder einmal habe ich mir in einem Anfall masochistischer Geistesvergewaltigung das Fernsehen angetan. Diesmal war eine meiner Lieblingssendungen dran, nämlich der „Frauentausch“. (Wer das nicht kennen sollte: Da geht es darum, daß einander wildfremde Frauen für ein paar Wochen die Haushalte tauschen. Wie sie dabei zurechtkommen, wird dann von der Sendung „dokumentiert“.)

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Die Klimasünde

Eine der schönsten Thesen zu einem der wichtigsten Themen der heutigen Zeit, dem Klimawandel, ist immer noch diese: Wetter und Klima sind zwei ganz verschiedene Dinge, die nicht miteinander verwechselt werden dürfen. Denn wenn man zugeben muß, das Wetter nicht einmal für den nächsten Tag zuverlässig voraussagen zu können, gleichzeitig aber behauptet, das Verhalten des Klimas gar für kommende Jahrhunderte auf den Grad Celsius genau bestimmen zu können – dann, ja dann müssen Wetter und Klima natürlich zwei ganz und gar unterschiedliche Dinge sein, die gar nichts miteinander zu tun haben.

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Soziale Verschiebungen und brennende Bonzenkarren

Da traut sich doch Spiegel Online tatsächlich, auf seinem Forum ein Thema namens Brandanschläge in Berlin: „Renaissance des linken Terrors“ zur Diskussion zu stellen. Und wie man es erwartet, sind mindestens die Hälfte der Foristen voll innigstem Verständnis dafür, daß die „Verlierer der Gesellschaft“ die „Bonzenkarren anzünden“. Der Herr Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, der eine „Diktatur des Neides und der Versager“ als Ideologie hinter den Gewalttaten vermutet, wird von den Foristen gnadenlos niedergemacht, als schwachsinniger Rechter diffamiert, mit aller Arroganz, die die Linken überhaupt artikulieren können. Das Gegeifer der Salonbolschewisten ist nahezu unerträglich. Einer schreibt:

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